OWG Nachrichten November 2018

Wohnungsbau für junge Oststeinbeker Familien ?

Die Wählergemeinschaft freut sich über die zügigen Entwicklungen der Senioren-Mietwohnungen an der Brückenstraße. Die Warteliste für Wohnungsbewerber zeigt heute schon das rege Interesse an diesem Projekt. Auch die Sorgen der Nachbarn mit der Oberflächenentwässerung werden berücksichtigt werden und vor allem sollen die Wohnungen für Oststeinbeker und Havighorster Bürgerinnen und Bürgern reserviert bleiben.
Auf unserer letzten Fraktionssitzung wurde aber auch deutlich, dass die Oststeinbeker Wählergemeinschaft gerne wieder ein kleineres Projekt für einen Hausbau für junge Oststeinbeker Familien zum Thema machen möchte. Ein kleineres Grundstück, vielleicht 2.000 – bis 3.000 qm sollte von der Gemeinde gekauft, erschlossen und mit noch zu definierenden Kriterien an Oststeinbeker und Havighorster junge Familien vergeben werden. Vorstellbar wäre ein Stadthauskonzept mit jeweils kleinem Grundstücksanteil, sodass die Einheiten erschwinglich sein könnten. Wenn das Grundstück dann noch im heutigen Planungsbereich oder als Baulücke oder direkt an bebauten Flächen liegen könnte, wäre das optimal.
Wir denken es ist an der Zeit, wieder so ein Projekt anzustreben.

Entlastung des Forellenbaches bei Starkregen

Dies ist der Oststeinbeker Wählergemeinschaft ein ganz wichtiges Thema. Wenn man sich die teils historischen Karten von Oststeinbek ansieht, ist leicht zu erkennen, wo landschaftliche Höhen und Tiefen liegen. Das Wasser fließt nun mal bergab. Im Grund und Boden versickert das Wasser mal mehr, mal weniger je nach Bodenbeschaffenheit. Doch da, wo der Boden durch Überbauung versiegelt ist versickert nichts. Das gilt auch für Einfahrten und Terrassen, wenn keine Bodendurchlässigkeit gegeben ist.
Bei Starkregen fließt heute sehr viel Wasser aus dem Norden und Nord-Westen Oststeinbeks in den Forellenbach. Warum wird eigentlich kein Graben in westlicher Richtung genutzt? Dabei gibt es heute schon einen sicher viel zu kleinen Abfluss von Oberflächenwasser südlich des Willingshusener Weges, durch die Möllner Landstraße in Richtung Glinder Au, an der Grenze zu Hamburg.
Die Wählergemeinschaft fordert eine Überprüfung, warum dieser alternative Entwässerungsweg nicht angemessen gepflegt und ausgebaut wird. Für die neuen nun geplanten Baugebiete nördlich Breedenweg und die Erweiterung des Gewerbegebietes scheint uns dieser Entwässerungsweg unentbehrlich. Auch könnte das zu einer Entlastung des Forellenbaches bei Starkregen führen.

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