OWG Nachrichten Juni 2019

Armin Lüders – Vorsitzender des Ortsbeirates

Die Oststeinbeker Wählergemeinschaft gratuliert ihrem Armin Lüders zur Wahl des Vorsitzenden im Ortsbeirat in Havighost. Er ist gebürtiger Havighoster und kennt den Ortsteil sehr gut. Seine ruhige, besonnene und souveräne Art wird die teils hitzigen Diskussionen im Ortsbeirat wieder versachlichen und voranbringen. Nach der Hauptsatzung der Gemeinde sprach ihm die Mehrheit der Ausschussmitglieder das Vertrauen aus und wählte ihn zum neuen Vorsitzenden des Ortsbeirates.

Armin Lüders arbeitet zudem seit Jahren als Mitglied im Finanzausschuss für die Oststeinbeker Wählergemeinschaft.

Landschaftsplanung geht uns zu weit

Die Oststeinbeker Wählergemeinschaft kämpft politisch konsequent für eine „grüne Gemeinde“ im Einklang mit der Natur. Die Umsetzung ökologischer Ziele sollte mit Bedacht in Oststeinbek und Havighorst betrieben werden, soweit es sinnvoll möglich ist. Ein sehr sparsamer Verbrauch von Flächen und der Schutz der heutigen Natur und Umwelt sind uns dabei besonders wichtig.

Die nun vorliegende Planung und Festschreibung von neuen Flächennutzungsdefinitionen geht uns deutlich zu weit. Die Oststeinbeker Wählergemeinschaft hält auch eine Planung ohne die vorherige Abstimmung mit den Flächeneigentümern für nicht in Ordnung. Sicher hat die Gemeinde die Planungshoheit, doch wir verstehen uns als Volksvertreter für die Bürgerinnen und Bürger und bringen keine Planungen ohne vorherige Rücksprache mit den Flächeneigentümern aufs Papier, die dann wiederum für die Gemeinde und übergeordnete Stellen verbindlich sind.

Die Arbeit des Landschaftsplaners halten wir für die Politik für sehr wertvoll und wichtig, nur Festsetzungen für die Zukunft am „grünen Tisch“ können für Oststeinbek und Havighorst deutliche Beeinflussungen und Einschränkungen der kommunalen Selbstverwaltung bedeuten. Und das untergräbt unsere politische Arbeit, denken und befürchten wir.

Auwald als ökologischer Ausgleich für den Schulneubau

Für den Schulneubau in „der bewegten und teils bewaldeten Hügellandschaft“  nördlich der heutigen Schule braucht die Gemeinde einen ökologischen Ausgleich. Die politische Mehrheit fordert, diesen Ausgleich in unserer Gemeinde durchzuführen und sich nicht im Landschaftsraum außerhalb der Gemeinde „freizukaufen“.

Da wir aus der Verwaltung keinen Vorschlag hören, haben wir im Umweltausschuss nun einen Antrag eingebracht, eine gemeindeeigene Fläche an der Glinder Au ökologisch mit einem Auwald aufzuwerten. Diese Maßnahme erscheint uns eine sinnvolle und politisch gewollte Lösung für unseren Schulneubau zu sein. Wir hoffen, im Ausschuss dazu eine politische Mehrheit zu erlangen.

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