FAG – Der zuständige Minister war in Oststeinbek

Allgemein

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

auch die Oststeinbeker Wählergemeinschaft war bei dem Gespräch mit dem Minister vertreten. Sicher gibt es glaubhafte Gründe, warum nun nach vielen Jahren ein neues FAG (Finanzausgleichsgesetz) her soll,
doch mit einer Stimme im Landtag mehr wird wohl die SPD ihre Vorstellungen durchdrücken; und das kann für Oststeinbek in 2015 ca. 1 Million Euro „Haushaltsgeld“ kosten.
Auch wenn der Minister eine Bereitschaft erklärte, für den Kreis Stormarn nachzubessern, wird das sicher nur soweit reichen, bis der für unseren Kreis zuständige SPD Landtagsabgeordnete auch zustimmt. Und das ist das Problem, da dieser schon in der Presse mit Zustimmung winkt.
Es war aus den Worten des Ministers sehr deutlich zu erkennen, dass er das neue Gesetz so gestaltet, dass es mehrheitsfähig wird; mit einer SPD-Stimme Mehrheit.
Für soviel „Parteimeierei“ fehlen der Oststeinbeker Wählergemeinschaft einfach die Worte.

Seniorenwohnungen, Seniorenanlage, Seniorendorf oder Generationendorf ?

Anscheinend ist alles möglich, wenn es nach einzelnen Stimmen auf dem letzten Seniorenstammtisch ging. Wir haben nicht so recht erkennen können, was unsere
Senioren wirklich wollen, so unterschiedlich waren einzelne Aussagen. Klar war nur, was der Investor wollte, möglichst viel, möglichst groß und nicht unter 270 Einheiten, also soviel, dass auch eine durch eine Verkehrsplanerin angesprochene Ampel an der Kreuzung Barsbütteler Weg/Möllner Landstrasse eine direkte Verkehrsanbindung an die Ortsmitte sicher nicht erlauben würde.
Die Oststeinbeker Wählergemeinschaft unterstützt sicher gerne die Wünsche der Senioren, soweit diese angemessen und für Oststeinbeker Erfordernisse sinnvoll erscheinen. Wir möchten unsere Senioren zu dem Gemeindemittelpunkt zugehörig sehen. Wir würden auch einem Neubau für ca 20 altengerechte Wohnungen im Bereich hinter, neben oder mit der Scheune(ehemals Weincave) bautechnisch integriert im Ortmittelpunkt zustimmen. Von der Lage her wäre sicher dieser Standpunkt für diese Zwecke geradezu ideal.
Die Gemeinde sehen wir derzeit nicht als Bauherr und/oder Investor. Ein Genossenschaftsmodell könnte eine Möglichkeit sein. Nur wer macht es?

Der ruhende Verkehr auf den Gemeindestrassen

wird immer mehr. Der Rathausparkplatz, der Eichredder in voller Länge aber auch der Hamburger Kamp wird immer mehr durch Pkws und Kleinlaster zugestellt.
Wir haben Hinweise, dass auch der Parkplatz am Marktplatz teils als „Park and Ride“ aus Nachbargemeinden genutzt wird ?!? Und das über viele Stunden bei Tag und Nacht.
Es sind längst nicht nur Anlieger, die die öffentlichen Parkflächen als kostenlose Dauerparkplätze nutzen, weil sie sich z. Bsp. einen Stellplatz/Garage sparen wollen. Inwieweit die Ausweisung von Anwohnergebieten eine Lösung sein könnte werden wir in nächster Zeit diskutieren wollen. Vielleicht könnte das Dauerparken auf öffentlichen Parkplätzen auch ein „Einnahmeposten“ im Gemeindehaushalt werden?

11. OWG Stammtisch am 21. Februar 2014

Am Freitag, dem 21. Februar 2014 um 19:00 treffen wir uns wieder im Vereinslokal „Nesthenne“ in Havighorst zu unserem monatlichen Bürgergespräch. Wir wollen wieder aktuelle Themen und vielleicht auch Ihre Sorgen mit Ihnen diskutieren. Wir freuen uns auf neue Gäste und würden auch gerne Ihre Anregungen für die Planungen in Oststeinbek entgegennehmen.

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